Grundfähigkeitsversicherung

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Was ist eine Grundfähigkeitsversicherung?

Eine Grundfähigkeitsversicherung ist für bestimmte Personengruppen eine mögliche Alternative zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Eintritt des Leistungsfalls ist bei der Grundfähigkeitsversicherung nicht davon abhängig, ob der Versicherungsnehmer in Zukunft noch dazu in der Lage ist, einem Beruf nachzugehen. Daher profitieren vor allem Nichterwerbstätige von diesem Produkt.

Mit der Grundfähigkeitsversicherung werden dagegen, wie der Name schon sagt, bestimmte Fähigkeiten abgesichert. Die Versicherung zahlt also dann, wenn man aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit oder aus einem anderen Grund eine dieser Fähigkeiten verliert, also zum Beispiel nicht mehr sehen, hören oder laufen kann.

Leistungsfall ist sehr transparent

Wann eine Beeinträchtigung vorliegt, die dazu führt, dass die Versicherungsgesellschaft zahlen muss, wird anhand von zwei verschiedenen vorab definierten Fähigkeitskatalogen beurteilt.

Danach ist der Versicherungsnehmer dazu berechtigt, Leistungen aus der Grundfähigkeitsversicherung zu beziehen, wenn er gemäß einer vom Arzt erstellten Diagnose für einen Zeitraum von wenigstens einem Jahr nicht dazu in der Lage war, mindestens eine der in Katalog A oder drei der in Katalog B aufgeführten Tätigkeiten ohne fremde Hilfe durchzuführen.

Alternativ erwirbt der Versicherungsnehmer auch dann einen Anspruch auf Rente, wenn dieser in die Pflegestufe II gemäß der gesetzlichen Pflegeversicherung eingestuft wird.

Zu den aufgeführten Fähigkeiten im Katalog A zählen die Restsehfähigkeit sowie die Fähigkeiten, zu sprechen, sich zu orientieren oder die eigenen Hände zum Schreiben oder Tippen zu gebrauchen. Der Katalog B ist etwas umfangreicher, hier sind unter anderem Fähigkeiten wie das Hören, das Treppensteigen, das Heben und Tragen von Gegenständen oder das Autofahren aufgeführt.

Monatliche Rente bis zu bestimmtem Alter oder bis zum Lebensende

Tritt der Leistungsfall ein, erhält der Versicherungsnehmer von der Gesellschaft eine monatliche Rente. Diese lässt sich zu Vertragsbeginn auf ein bestimmtes Endalter begrenzen, alternativ kann man sich die Rente bis ans Lebensende auszahlen. In diesem Fall liegt die monatliche Auszahlung jedoch etwas niedriger als bei der ersten Variante.

Die monatlichen Versicherungsprämien für die Grundfähigkeitsversicherung können als Vorsorgeaufwendungen in der Einkommensteuererklärung angegeben werden und mindern so die zu zahlende Steuerlast. Allerdings muss man dabei bedenken, dass der Ertragsanteil einer eventuell fälligen Rente später versteuert werden muss.

Interessant vor allem für nicht selbst Erwerbstätige

Eine Grundfähigkeitsversicherung abzuschließen ist vor allem für Personen interessant, die nicht selbst erwerbstätig sind. Dazu zählen etwa Studenten oder Hausfrauen, aber auch Kinder und Jugendliche. Ebenso können Personen, für die der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer wäre, von der Grundfähigkeitsversicherung profitieren. Sie ist jedoch keinesfalls eine vollwertige Alternative zu einer gewöhnlichen Berufsunfähigkeitsversicherung. Wer berufsunfähig wird, ohne dass dabei die Voraussetzungen der Grundfähigkeitsversicherung vorliegen, erhält keine monatlichen Leistungen und ist somit nicht abgesichert.

Nichtsdestotrotz bietet die Grundfähigkeitsversicherung einige spezielle Vorteile. In erster Linie sind die monatlichen Prämien relativ günstig, zudem sind die Beurteilungskriterien für den Versicherungsfall sehr transparent und unterscheiden sich damit deutlich von vielen Berufsunfähigkeitsversicherungen.

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